Ansichten:
Für einen Überblick über das Anti-Malware-Modul siehe Schutz vor Malware.
Hinweis
Hinweis
In einigen Linux-Agenten kann die Anti-Malware-Engine teilweise funktionsfähig bleiben und zeigt eine Warnung anstelle eines Fehlers an. Für weitere Informationen siehe Warnung: Anti-Malware-Engine hat nur wesentliche Funktionen.
Der Fehler "Anti-Malware-Engine offline" kann aus verschiedenen Gründen auftreten. Sie können diesen Fehler wie folgt beheben:
  1. Im Server- und Workload Protection-Manager überprüfen Sie andere Fehler auf demselben Computer. Das Vorhandensein zusätzlicher Fehler könnte auf Probleme wie Kommunikations- oder Installationsfehler hinweisen, die dazu führen, dass die Anti-Malware-Engine offline ist.
  2. Überprüfen Sie die Kommunikation vom Agenten zum Server- und Workload Protection-Relay und Server- und Workload Protection.
  3. Im Server- und Workload Protection-Manager können Sie die Details für den Agenten mit dem Problem anzeigen. Überprüfen Sie, ob Anti-Malware in den Richtlinien oder Computereinstellungen aktiviert ist und ob jeder Suchtyp konfiguriert und aktiv ist. Für weitere Informationen siehe Aktivieren und Konfigurieren von Anti-Malware.
  4. Deinstallieren und erneut bereitstellen Sie den Agenten. Siehe Deinstallieren Sie den Server- und Workload Protection-Agenten und Aktivieren Sie den Agenten.
  5. Überprüfen Sie, ob der Computer Komponenten-Updates erhält:
    1. Gehen Sie zu Computers und suchen Sie den betroffenen Computer.
    2. Stellen Sie sicher, dass die betreffenden Endpunkte verwaltet und online sind.
    3. Gehen Sie zu Updates und überprüfen Sie, ob die Komponenten-Updates vorhanden und aktuell sind.
    4. Wenn nicht, klicken Sie auf AktionenDownload Component Update, um ein Update manuell zu starten.
  6. Überprüfen Sie, ob Konflikte mit einem anderen Endpunktsicherheitsprodukt wie TrendAI™ Apex One bestehen. Wenn Konflikte vorhanden sind, deinstallieren Sie das andere Produkt und den Agenten, starten Sie neu und installieren Sie den Agenten erneut. Um TrendAI™ Apex One zu entfernen, siehe Deinstallieren von Apex One Clients/Agenten.
  7. Für Windows-Agenten, überprüfen Sie, ob die Dienste und Treiber ordnungsgemäß laufen:
    1. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Dienste ausgeführt werden:
      • ds_agent (Agentendienst)
      • ds_notifier (Agenten-Benachrichtigungsdienst)
      • Amsp (Anti-Malware-Dienst)
    2. Überprüfen Sie, ob alle Anti-Malware-bezogenen Treiber ordnungsgemäß laufen, indem Sie die folgenden Befehle ausführen:
      • # sc query tmeyes
      • # sc query amsp
      Wenn ein Treiber nicht läuft, starten Sie die TrendAI™-Dienste neu. Wenn der Treiber immer noch nicht läuft, fahren Sie mit den folgenden Schritten fort:
    3. Überprüfen Sie die Installationsmethode. Installieren Sie nur die MSI-Datei, nicht die ZIP-Datei.
    4. Möglicherweise muss der Agent manuell entfernt und neu installiert werden. Für weitere Informationen siehe Manuelles Deinstallieren von Deep Security Agent, Relay und Notifier von Windows.
    5. Die installierten Zertifikate könnten die Ursache des Problems sein. Um das Problem zu beheben, siehe Aktualisieren des VeriSign-, DigiCert-, USERTrust RSA-Zertifikats in Deep Security und Cloud One - Workload Security.
  8. Für Linux-Agenten, überprüfen Sie, ob der Agent läuft und der installierte Kernel unterstützt wird:
    1. Um zu überprüfen, ob der Agent läuft, geben Sie den folgenden Befehl in die Befehlszeile ein:
      • service ds_agent status
    2. Wenn Sie einen Linux-Server verwenden, wird Ihr Kernel möglicherweise nicht unterstützt. Für weitere Informationen siehe Fehler: Modulinstallation fehlgeschlagen (Linux).
    Wenn die Anti-Malware-Engine für einen Linux-Agenten eine Warnung anzeigt statt eines Fehlers, siehe Warnung: Anti-Malware-Engine hat nur wesentliche Funktionen.