Dateien, die nicht gesäubert werden können Übergeordnetes Thema

Die Viren-Scan-Engine ist nicht in der Lage, die folgende Dateien zu säubern:

Lösungen für nicht säuberbare Dateien

Nicht säuberbare Datei
Erklärung und Lösung
Mit Trojanern infizierte Dateien
Trojaner sind Programme, die unerwartete oder unberechtigte, in der Regel aber schädliche Aktionen ausführen. Es werden beispielsweise Meldungen angezeigt, Dateien gelöscht, oder Disketten und Festplatten werden formatiert. Da Trojaner keine Dateien infizieren, ist kein Säubern erforderlich.
Lösung: Trojaner werden mit Hilfe der Viren-Cleanup-Engine und des Viren-Cleanup-Template entfernt.
Mit Würmern infizierte Dateien
Ein Wurm ist ein eigenständiges Programm (oder eine Gruppe von Programmen), das funktionsfähige Kopien von sich selbst oder seinen Segmenten an andere Endpunktsysteme verteilen kann. Würmer verbreiten sich normalerweise über Netzwerkverbindungen oder E-Mail-Anhänge. Ein Wurm ist ein eigenständiges Programm, das nicht gesäubert werden kann.
Lösung: Würmer sollten gelöscht werden.
Infizierte, schreibgeschützte Dateien
Lösung: Heben Sie den Schreibschutz auf, damit die Datei gesäubert werden kann.
Kennwortgeschützte Dateien
Kennwortgeschützte Dateien sind z. B. kennwortgeschützte, komprimierte Dateien oder kennwortgeschützte Microsoft Office-Dateien.
Lösung: Heben Sie den Kennwortschutz auf, damit die Datei gesäubert werden kann.
Sicherungsdateien
Bei Dateien mit den Erweiterungen RB0~RB9 handelt es sich um Sicherungskopien infizierter Dateien. Diese Kopien werden für den Fall erstellt, dass der Virus/die Malware die Datei beim Säubern beschädigt.
Lösung: Wenn die Datei gesäubert werden konnte, muss die Sicherungskopie der infizierten Datei nicht aufbewahrt werden. Wenn der Endpunkt fehlerfrei funktioniert, können Sie die Sicherungskopie löschen.
Infizierte Dateien im Papierkorb
Infizierte Dateien im Papierkorb können möglicherweise nicht entfernt werden, wenn das System aktiv ist.
Lösung für Windows XP oder Windows Server 2003 mit dem NTFS-Dateisystem:
  1. Melden Sie sich als lokaler Administrator an.
  2. Schließen Sie alle aktiven Anwendungen, damit die Datei nicht gesperrt wird. Windows könnte sie sonst nicht löschen.
  3. Öffnen Sie das Eingabeaufforderungsfenster.
  4. Geben Sie zum Löschen der Dateien folgende Befehle ein:
    cd \
    cd recycled
    del *.* /S
    Mit dem letzten Befehl werden alle Dateien im Papierkorb gelöscht.
  5. Überprüfen Sie, ob die Dateien entfernt wurden.
Lösung für andere Betriebssysteme (oder Plattformen ohne NTFS):
  1. Starten Sie den Endpunkt im MS-DOS-Modus neu.
  2. Öffnen Sie das Eingabeaufforderungsfenster.
  3. Geben Sie zum Löschen der Dateien folgende Befehle ein:
    cd \
    cd recycled
    del *.* /S
    Mit dem letzten Befehl werden alle Dateien im Papierkorb gelöscht.
Infizierte Dateien im Windows Ordner "Temp" oder im Internet Explorer-Ordner "Temporary Internet Files"
Dateien in diesen Ordnern können möglicherweise nicht gesäubert werden, da sie vom Endpunkt verwendet werden. Möglicherweise handelt es sich bei den Dateien, die gesäubert werden sollen, um temporäre Dateien, die für den Betrieb von Windows benötigt werden.
 
Lösung für Windows XP oder Windows Server 2003 mit dem NTFS-Dateisystem:
  1. Melden Sie sich als lokaler Administrator an.
  2. Schließen Sie alle aktiven Anwendungen, damit die Datei nicht gesperrt wird. Windows könnte sie sonst nicht löschen.
  3. Wenn sich die infizierte Datei im Windows Ordner "Temp" befindet:
    1. Öffnen Sie die Eingabeaufforderung, und navigieren Sie zum Windows-Ordner "Temp" (standardmäßig unter C:\Windows\Temp für Windows XP oder Windows Server 2003).
    2. Geben Sie zum Löschen der Dateien folgende Befehle ein:
      cd temp
      attrib -h
      del *.* /S
      Mit dem letzten Befehl werden alle Dateien im Windows Temp-Ordner gelöscht.
  4. Wenn sich die infizierte Datei im tempoären Ordner von Internet Explorer befindet:
    1. Öffnen Sie die Eingabeaufforderung, und navigieren Sie zum temporären Internet Explorer-Ordner (standardmäßig bei Computern mit Windows XP oder Windows Server 2003 C:\Dokumente und Einstellungen\<Ihr Benutzername>\Lokale Einstellungen\Temporary Internet Files).
    2. Geben Sie zum Löschen der Dateien folgende Befehle ein:
      cd tempor~1
      attrib -h
      del *.* /S
      Mit dem letzten Befehl werden alle Dateien im temporären Internet Explorer Ordner gelöscht.
    3. Überprüfen Sie, ob die Dateien entfernt wurden.
 
Lösung für andere Betriebssysteme (oder Plattformen ohne NTFS):
  1. Starten Sie den Endpunkt im MS-DOS-Modus neu.
  2. Wenn sich die infizierte Datei im Windows Ordner "Temp" befindet:
    1. Öffnen Sie die Eingabeaufforderung, und navigieren Sie zum Windows-Ordner "Temp" (standardmäßig unter C:\Windows\Temp für Windows XP oder Windows Server 2003).
    2. Geben Sie zum Löschen der Dateien folgende Befehle ein:
      cd temp
      attrib -h
      del *.* /S
      Mit dem letzten Befehl werden alle Dateien im Windows Temp-Ordner gelöscht.
    3. Starten Sie den Endpunkt im Normalmodus neu.
  3. Wenn sich die infizierte Datei im tempoären Ordner von Internet Explorer befindet:
    1. Öffnen Sie die Eingabeaufforderung, und navigieren Sie zum temporären Internet Explorer-Ordner (standardmäßig bei Computern mit Windows XP oder Windows Server 2003 C:\Dokumente und Einstellungen\<Ihr Benutzername>\Lokale Einstellungen\Temporary Internet Files).
    2. Geben Sie zum Löschen der Dateien folgende Befehle ein:
      cd tempor~1
      attrib -h
      del *.* /S
      Mit dem letzten Befehl werden alle Dateien im temporären Internet Explorer Ordner gelöscht.
    3. Starten Sie den Endpunkt im Normalmodus neu.
Dateien, die mit einem unbekannten Komprimierungs-Tool bearbeitet wurden
Lösung: Dekomprimieren Sie die Dateien.
Gesperrte Dateien oder Dateien, die gerade ausgeführt werden.
Lösung: Entsperren Sie die Dateien, oder warten Sie, bis die Dateien ausgeführt wurden.
Beschädigte Dateien
Lösung: Löschen Sie die Dateien.